Das sind die größten Risiken bei der Nutzung von Cloud-Services

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Die Nutzung von Cloud-Anwendungen ist in der heutigen Arbeitswelt nichts Außergewöhnliches mehr. Viele Services werden von Drittanbietern online zur Verfügung gestellt und von Unternehmen wie selbstverständlich genutzt.

Christoph Maile 17-04-2023

Doch es ist wichtig, sich bei der Nutzung auch vor möglichen Risiken zu schützen. 

Das Angebot reicht von der Bereitstellung von Speicherplatz über Sicherheitsdienste bis hin zu Software als Online-App. Und solche Clouds sind super praktisch: Schnell sind die Daten dort abgelegt, geteilt und wieder abgerufen. Cloud-Infrastrukturen tragen nicht nur zu weniger interner Technik, sondern auch zu einem reibungslosen Betriebsablauf bei! 

Doch was passiert mit deinen Daten bei einem Cyberangriff oder einem Ausfall der Software? Wir geben dir in diesem Beitrag nicht nur einen Überblick über häufige Risiken beim Nutzen von Cloud–Anwendungen, sondern erklären dir auch, wie du dich mit den passenden Versicherungen vor diesen schützt. Bereit? 

Was sind Cloud-Services?

Unter Cloud-Services werden verschiedene Dienste verstanden, die Unternehmen bezüglich ihrer Internetaktivitäten einkaufen können. Häufig lohnt sich die eigene Entwicklung von einer Software nicht, sodass der Zukauf der Dienstleistung in den Fokus rückt. 

Doch wie genau funktioniert eine Cloud eigentlich? Der genutzte Speicher, die Datenbank oder die Management-Systeme liegen beim Cloud-Computing nicht auf deinem Rechner im Büro, sondern befinden sich auf den Servern der Anbieter. 

Der Zugriff auf die Cloud-Ressourcen erfolgt von allen Endgeräten deines Unternehmens über das Internet, was viele Vorteile mit sich bringt. Zum Beispiel Kostenersparnisse! Denn dein Unternehmen muss sich das Wissen rund um die Cloud nicht selbst aneignen und muss sich auch nicht eingehend mit der Rechenleistung befassen. 

Außerdem besteht bei den Cloud-Services der Vorteil, dass du und deine Mitarbeitenden jederzeit und von jedem Ort dieser Welt Zugriff auf die Cloud-Infrastrukturen haben. 

Folgende Dienste zählen zu den klassischen Cloud-Services:

  • Nutzung von Speicherplatz

  • Bereitstellung von Sicherheitsdiensten

  • Zugriff auf Software und Tools

  • Anwendung von Plattformdiensten

  • Verwaltung von Datenbanken

Welche Risiken bestehen bei der Nutzung von Cloud-Services?

Betrüger:innen gibt es überall – leider auch im Internet. Abgreifen von Unternehmensdaten, Cyber-Angriffe und Erpressungen: Je länger es das Internet gibt, desto ausgeklügelter werden die Betrugsstrategien. Deshalb solltest du bei deinen Aktivitäten im World Wide Web immer etwas Vorsicht walten lassen. 

Doch nicht nur die Kriminalität ist ein Risiko, welches die Nutzung von Cloud-Services mit sich bringt. Bereits ein schlichter Systemausfall kann zu einem langen Produktionsstopp im Unternehmen führen oder zur Folge haben, dass gespeicherte Daten für immer verloren gehen. 

Ein weiteres Risiko, welches du in Betracht ziehen musst: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Deswegen sind können im Zuge der Nutzung von Cloud-Ressourcen auch Rechtsverstöße vorkommen. 

Im Folgenden findest du einige Beispiele, die die Risiken von Cloud-Computing für dein Unternehmen nochmal deutlich machen. 

Beispiel 1: Risiko Cyberangriff

In deinem Auftrag als IT-Freelancer sollst du an der Website deines Kunden arbeiten. Dieser teilt dafür eine Datei mit dir, die wichtige Informationen über das Unternehmen enthält. Er bittet dich, die Datei unter Verschluss zu halten. Versehentlich stellst du die Freigabeoptionen aber falsch ein, wodurch das Dokument öffentlich zugänglich ist. Die Informationen werden geleakt und du wirst wegen der Verletzung der Geheimgehaltsvereinbarung (NDA) vom Kunden zu einer Geldstrafe verdonnert. 

Beispiel 2: Risiko Beständigkeit des Cloudanbieters

Als Unternehmensberaterin stehst du deinem Kunden bei der Auswahl eines passenden Anbieters für SaaS-ERP mit Rat und Tat zur Seite und sprichst dich für die Wahl eines neuen SaaS-Unternehmens aus, das gerade im Begriff ist, den Markt zu erobern. Dein Kunde vertraut dir. 

Kurz darauf geht der SaaS-Anbieter pleite, da er kein Funding erhält. Die Produktion deines Kunden steht dadurch still und ihm entsteht aufgrund deiner Beratung ein großer Schaden. 

Beispiel 3: DSGVO-Verletzung

Ein neuer Mitarbeiter, der für die Content-Erstellung in deinem Unternehmen zuständig ist, erhält Zugang auf die Kund:innendaten deiner kleinen Unternehmensberatung. Als er den neuen Newsletter, den er gerade erstellt hat, an deine Kundschaft schicken will, unterläuft ihm ein grober Fehler und er sendet mit dem Newsletter auch die Stammdaten deines größten Kunden an den kompletten Verteiler. 

Dadurch werden die DSGVO-Rechte deines Kunden verletzt und er verklagt dich. 

Welche Haftpflichtversicherungen  schützen dich vor Cloud Risiken?

Bei der Nutzung von Dienstleistungen im IT-Sektor sind Risiken beim Nutzen der Cloud stets präsent. Es können immer wieder Fälle aufkommen, die zu Haftungsfragen führen. Deshalb ist der passende Versicherungsschutz für dein Unternehmen beinahe unumgänglich. 

Verschiedene Policen bieten dir Schutz beim Cloud-Computing:

All diese Versicherungen bieten Sicherheit vor Risiken beim Nutzen von Cloud-Infrastrukturen und springen dann ein, wenn Dritten durch dein Mitwirken Schaden entstanden ist. 

Die Berufshaftpflichtversicherung als Muss

Die Berufshaftpflichtversicherung schützt dich, wenn dritte Personen durch deinen Fehler einen finanziellen Schaden erleiden. Ein solcher Vermögensschaden kann schnell zu hohen Schadenssummen führen. 

Sie springt dann ein, wenn durch dein Verhalten ein Schaden am Vermögen Dritter entstanden ist. Diese echten Vermögensschäden sind bei der Nutzung von Cloud-Infrastrukturen keine Seltenheit. 

In folgenden Fällen ist eine Berufshaftpflichtversicherung für dich Retterin in der Not:  

Urheberrechtsverletzungen

Du teilst urheberrechtlich geschützte Daten versehentlich in der Cloud, wodurch Dritten ein Schaden entsteht. Nun drohen dir hohe Kosten aufgrund eines Vermögensschadens, gegen die du nicht gewappnet bist. 

Datenverlust

Gehen Daten in der Cloud dauerhaft und unwiderruflich verloren, so sind daraus resultierende Vermögensschäden kaum zu vermeiden – zum Beispiel, wenn dir dadurch alle wichtigen Unterlagen zu deinen größten Abnehmer:innen verloren gehen. 

Datenschutzverletzungen

Ähnlich wie mit urheberrechtlich geschützten Inhalten verhält es sich mit dem Datenschutz. Kommen Unbefugte in den Besitz personenbezogener Daten, so können die Verursacher:innen zur Verantwortung gezogen werden.

Die Berufshaftpflichtversicherung deckt die Risiken reiner Vermögensschäden. Sollte ein Vermögensschaden als Folge aus einem Sach- oder Personenschaden entstanden sein, so ist dies ein Fall für die Betriebshaftpflichtversicherung

Sicherheit in der Cloud-Infrastruktur mit der passenden Versicherung

Arbeiten Freelancer oder Unternehmen mit einem Anbieter für Softwarelösungen oder speichern extern ihre Daten, so müssen auch die Risiken, die damit einhergehen, einkalkuliert werden. Damit die Mitarbeitenden trotz aller Gefahren nicht dauerhaft unter Sorgen vor Cyberkriminalität und dem Ausfall von IT-Programmen arbeiten müssen, schützen dich die passenden Versicherungen. 

Bei Insify kannst du mit dem Online-Rechner innerhalb von wenigen Minuten herausfinden, welche Versicherungen sich für dein Unternehmen wirklich lohnen. Mit nur wenigen Angaben erfährst du, welche Versicherungen für dich nützlich sein könnten – und zahlst nur für die Leistungen, die du auch wirklich in Anspruch nimmst. 

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