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Wieso brauchst du eine Berufshaftpflichtversicherung?

  • Um die Verteidigungskosten zu übernehmen, wenn dich ein Auftraggeber eines beruflichen Fehlers beschuldigt

  • Um berechtigte versicherte Forderungen Dritter (z. B. Kunden) gegen dich zu übernehmen

  • Um mehr Aufträge zu generieren: Viele Firmen halten es für professionell, wenn du eine Berufshaftpflicht vorweisen kannst

  • Um die Anforderungen insbesondere größerer Kunden an eine Mindestversicherung zu erfüllen

Suchst du eine Absicherung gegen Personen- und Sachschäden? Die Betriebshaftpflichtversicherung springt dafür ein.

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Insify arbeitet bewusst nur mit Versicherern zusammen, die deinem Unternehmen besten Versicherungsschutz, größtmögliche Sicherheit und optimalen Service bieten.

Die Munich Re wurde 1880 in Deutschland gegründet und agiert weltweit als Versicherungsgruppe mit hervorragender Finanzkraft.

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Sehr gute Kommunikation Sehr gute Kommunikation! Habe meine Versicherung professionell und sehr schnell abschließen können. - Maarten, Mai 2022

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Antrag geht einfach und schnell  Der Antrag war online schnell erledigt. Bei Fragen war der Kundenservice direkt erreichbar! - Anonymous, Juni 2022

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Sehr gut Sehr gut, der Antrag war innerhalb eines Tages angenommen!  - Barbara, April 2022

Die Berufshaftpflichtversicherung: Die perfekte Ergänzung, um dein Vermögen abzusichern 

Wir alle machen mal Fehler. Dass wir die entsprechenden Konsequenzen tragen müssen, ist nur logisch. Eine Berufshaftpflichtversicherung schützt dich und dein Vermögen, wenn im geschäftlichen Kontext Fehler passieren. 

Der kleinste Fehler kann für dein Unternehmen und dich heftige Folgen haben. Doch wir haben gute Nachrichten: Eine Haftpflichtversicherung sorgt dafür, dass für dein Risiko eine leistungsfähige Versicherungsgesellschaft aufkommt.  Der Vorteil dabei: Du begrenzt dein unternehmerisches Risiko und verwandelst unkalkulierbare Gefahren in fixe Kosten. Das erleichtert dir deine Preiskalkulation und schafft Sicherheit. In diesem Beitrag nehmen wir die Berufshaftpflichtversicherung für dich genauer unter die Lupe. Erfahre hier, was eigentlich dahinter steckt und für welche Berufsgruppen sich ein Abschluss dieser Versicherung wirklich lohnt. 

Was ist eine Berufshaftpflichtversicherung?

Die Berufshaftpflichtversicherungen schützt dich und dein Vermögen gegen Schadensersatzforderungen. Diese Forderungen entstehen durch Fehler deiner Arbeit und die daraus resultierenden reinen Vermögensschäden eines Dritten. Auf gut Deutsch: Dein Fehltritt löst einen finanziellen Nachteil (= Vermögensschaden) bei einer anderen Person aus. Sie fordert entsprechenden Schadensersatz von dir – und hier springt deine Berufshaftpflicht in die Bresche!

Werden Schadensersatzansprüche an dich gestellt, kümmern sich die Expert:innen der Versicherung darum. Sie prüfen für dich, ob du wirklich haften musst und damit zum Schadensersatz verpflichtet bist. 

  • Wenn ja, zahlt die Versicherung für dich. 

  • Wenn nein, erklärt sie dem Anspruchsteller die Rechtslage und vertritt dich sogar auch vor Gericht, natürlich auf Kosten der Versicherung.

Versicherungsschutz hilft bei Forderungen gegen dich

Die Berufshaftpflichtversicherung ist also für dich da, wenn Dritte Ansprüche an dich stellen, die mit deiner Arbeit zu tun haben. Wichtig hierbei: In der Berufshaftpflichtversicherung sind reine Vermögensschäden versichert. 

Bei Dritten handelt es sich um verschiedene Personengruppen in deinem beruflichen Umfeld. Das können beispielsweise deine Geschäftskund:innen sein. 

Ist eine Berufshaftpflichtversicherung Pflicht?

Für manche Berufsgruppen, wie beispielsweise Ärzt:innen ist dieser Versicherungsschutz gesetzlich vorgeschrieben, da sie eine besonders verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben. Für die meisten anderen Gewerbetreibenden und Freiberufler:innen ist die Berufshaftpflichtversicherung eine wichtige Erweiterung zur Betriebshaftpflichtversicherung. Hast du einen beratenden Beruf, bei denen du mit einer falschen Beratung einen finanziellen Schaden verursachen kannst? Dann ist eine Berufshaftpflichtversicherung essenziell für dich. Hier geht es beispielsweise um Berufe in der Beratung, im Grafikdesign, in der IT und im Marketing. Diese Berufe bergen häufig das Risiko, mit einem kleinen Fehler einen großen monetären Schaden anzurichten. 

Wichtig für dich: Viele Arbeitgeber:innen verlangen von ihren Vertragspartner:innen wie z. B. Freelancer:innen den Nachweis einer Berufshaftpflicht als Voraussetzung zur Auftragsvergabe. Schließt du eine solche Versicherung ab, liegen dir keine Steine für mögliche künftige Aufträge im Weg. 

Wie hoch kann ein Haftpflichtschaden werden?

Eine summenmäßige Begrenzung der Haftung ist im Gesetz nicht vorgesehen. Der oder die Schädiger:in haftet also mit seinem gesamten Vermögen und dem, was er oder sie in Zukunft verdient. Du kannst in deinen Geschäftsverträgen zwar eine Klausel zur Haftungsbeschränkung einarbeiten, doch diese schützt dich nur begrenzt, denn in so einer Haftungsklausel musst du direkt einen Betrag festlegen. Das bedeutet, wenn der Kläger einen höheren Schadenersatz fordert als den, der in der Vereinbarung festgelegt ist, kommt doch dein eigenes Vermögen wieder ins Spiel.

Zwei Szenarien, bei denen ein Berufshaftpflichtschaden entsteht

In welchen Fällen nutzt dir die Berufshaftverpflichtung? Schau dir die zwei Beispiele mit  Personen- und Vermögensschäden an, bei denen eine Haftpflicht dich und dein Unternehmen schützt. 

Beispiel Jemand wird durch deine Fehler bei der Arbeit zu einer Geldzahlung aufgefordert, so greift deine Berufshaftpflicht. Das könnte der Fall sein, wenn du eine Webseite für deinen Kunden erstellt und dabei ein urheberrechtlich geschütztes Bild verwendest. Der Urheber verklagt nun deinen Kunden aufgrund deines Fehlverhaltens. 

Für alle Fälle gilt: Die Schadenssummen von Vermögensschäden können sich schnell im sechsstelligen Bereich bewegen.

Schadensersatz trifft auch dein Privatvermögen

Für ein unversichertes Unternehmen bedeutet ein solches Szenario vermutlich die Insolvenz. Denke daran, dass du je nach Rechtsform sogar mit deinem Privatvermögen für Verbindlichkeiten des Betriebs geradestehen musst. 

Das betrifft insbesondere Einzelunternehmer:innen, Gesellschafter:innen einer OHG und die Komplementär:innen einer KG.

Beschränkte Haftung bei Unternehmergesellschaften

Viele Existenzgründungen erfolgen heute in der Rechtsform einer Unternehmergesellschaft (UG). Damit ist eine Haftungsbegrenzung möglich. Die UG ist wie die GmbH eine Kapitalgesellschaft und haftet nur mit ihrem eigenen Vermögen. 

Die UG setzt ein geringeres Startkapital voraus: Während du für die GmbH mindestens 25.000 Euro Stammkapital mitbringen musst, reicht für die UG bereits ein einziger Euro.

In der Praxis stehen dir meist nur wenige tausend Euro als Haftungskapital zur Verfügung. Das dadurch entstehende Risiko für Geschäftspartner:innen und Kreditgeber:innen kann durch entsprechenden Versicherungsschutz klein gehalten werden.

Unbegrenzte Haftung bei jedem Grad des Verschuldens

Das Deliktsrecht, das die Haftung aus sogenannten unerlaubten Handlungen regelt, kannst du im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) nachlesen. Die entsprechende Vorschrift ist der § 823 BGB

Hochtrabend formuliert wird da festgehalten: Danach ist der oder die Schädiger:in verpflichtet, bei einer schuldhaften Verletzung der im Gesetz genannten Rechtsgüter den Schaden zu ersetzen. Und jetzt einmal einfacher erklärt: Du musst die Geschädigten durch eine Geldzahlung wirtschaftlich so entschädigen, als sei nichts passiert. 

Zu den Rechtsgütern laut Gesetz zählen beispielsweise Gesundheit und Eigentum, aber auch das gesamte Vermögen. 

Versicherungsschutz auch bei grober Fahrlässigkeit

Den Begriff Verschulden haben wir in diesem Text bereits einige Male verwendet. Doch was genau steckt eigentlich dahinter? 

Verschulden bedeutet Vorsatz oder Fahrlässigkeit (§ 276 BGB). Eine Unterscheidung nach dem Grad der Fahrlässigkeit kennt das Gesetz nicht. Schon eine kleine Nachlässigkeit zieht eine unbegrenzte Ersatzpflicht nach sich. 

Begehst du ein Verschulden mit Vorsatz – also absichtlich –, bist du natürlich nicht versichert. Je nach Versicherungshöhe springt die Berufshaftpflichtversicherung bei jeder Art der Fahrlässigkeit in die Bresche; auch bei groben Fehlern. 

Haftung sogar ohne Verschulden

Bereits eine leichte Fahrlässigkeit kann unter Umständen deine finanzielle Existenz bedrohen. Denn eine Privatinsolvenz bedeutet für dich mehrere Jahre mit gravierenden Einschränkungen zu leben. 

Das Gesetz kennt außerdem diverse Fälle, in denen eine Haftpflicht entweder ganz ohne Verschulden besteht oder das Verschulden gesetzlich unterstellt wird (vermutetes Verschulden) – du musst dann beweisen, dass dich keine Schuld trifft, um dich aus der Haftung zu befreien. Ein solcher Entlastungsbeweis gelingt nicht immer. 

Was deckt die Berufshaftpflichtversicherung ab?

Ist ein Schadensersatzanspruch überhaupt gerechtfertigt? Das können oft nur Jurist:innen beurteilen. Deshalb ist es gut, wenn du dich auf deine Versicherung verlassen kannst.

Die Berufshaftpflichtversicherung sorgt nicht nur für Geldersatz, sondern unterstützt dich von Anfang an mit einer dreifachen Leistung:

  • Prüffunktion: Die Expert:innen der Berufshaftpflichtversicherung (Jurist:innen und Sachverständige) prüfen, ob die gestellten Forderungen nach Rechtsgrund und in der geforderten Höhe des Schadensersatzes begründet sind.

  • Schadenersatzfunktion: Berechtigte Forderungen werden für dich im Rahmen der Versicherungssumme übernommen und direkt an die Geschädigten ausgezahlt. 

  • Passive Rechtsschutzfunktion: Stellt sich heraus, dass die Forderungen ganz oder teilweise unberechtigt sind, weist der Versicherer sie in deinem Namen zurück. Kommt es zur Klage, übernimmt die Versicherung die Kosten für deine Verteidigung vor Gericht.

Wichtig zu wissen: Die Haftpflichtversicherung ist die Grundlage zum Schutz deines Unternehmens und die Rechtsschutzversicherung eine sinnvolle Ergänzung. Der Unterschied ist, dass dir eine Rechtsschutzversicherung hilft, wenn du selbst Ansprüche geltend machen willst und eine Haftpflicht dich verteidigt, wenn du einen Schaden verursacht hast.

Was ist der Unterschied zwischen der Berufshaftpflichtversicherung und der Betriebshaftpflichtversicherung?

Der Schwerpunkt der Betriebshaftpflichtversicherung sind Personen- und Sachschäden. Sie eignet sich deswegen ideal für handwerkliches Fachpersonal und produzierende Unternehmen. Die Berufshaftpflicht fokussiert sich dagegen auf Vermögensschäden. Du fragst dich, was die verschiedenen Schadenarten überhaupt bedeuten? Hier eine kleine Übersicht:

Drei Schadentypen in der Haftpflichtversicherung

Versicherungen unterscheiden bei der Haftpflichtversicherung zwischen drei Schadenarten:

  • Personenschäden entstehen durch die Verletzung des Körpers oder der Gesundheit – oder im schlimmsten Fall sogar durch die Tötung eines Menschen. Dazu kommen auch noch die entstehenden Vermögensfolgeschäden – also beispielsweise ein Verdienstausfall nach einem Unfall.

  • Ein Sachschaden liegt vor, wenn eine Sache beschädigt wird und dadurch im Wert gemindert ist oder für den vorgesehenen Zweck unbrauchbar wird. Auch hier sind Vermögensfolgeschäden mit eingeschlossen. 

Für diese Schadenarten ist die Betriebshaftpflichtversicherung da. Sie gehört zu den wichtigsten Versicherungen des Unternehmens. 

Die Berufshaftpflichtversicherung kommt beim dritten Typ von Schäden ins Spiel:

  • Reine oder echte Vermögensschäden sind in der Haftpflichtversicherung Schäden, die keine Folge eines Personenschadens oder Sachschadens sind.

Klingt abstrakt? Hier ein Beispiele für einen Vermögensschaden

  • Bei der Installation einer neuen Software schleusen Mitarbeitende eines IT-Dienstleisters durch einen verseuchten USB-Stick versehentlich einen Virus in das Netzwerk ihres Kunden ein. Es entsteht ein hoher Aufwand für die Beseitigung des Virus. Außerdem kommt es zu einem erheblichen Umsatzausfall während des Stillstands.

Wer braucht eine Berufshaftpflichtversicherung?

Du bist unsicher, ob du eine Berufshaftpflichtversicherung brauchst? Wir erklären dir hier, für wen die Versicherung verpflichtend ist und für welche weiteren Berufsgruppen sich der Abschluss lohnt. 

Versicherungspflicht ist die Ausnahme

Nur für einige Berufsgruppen ist die Absicherung der Berufshaftpflicht obligatorisch. Ob du die Versicherung abschließen musst, ergibt sich entweder aus dem Gesetz oder aus dem Standesrecht des jeweiligen Berufs – das wird von der zuständigen Berufskammer ausgearbeiteten. 

Ist die Berufshaftpflicht für dich Pflicht, so ist das Ziel dabei der Schutz des Geschädigten.  Bist du beispielsweise Ärztin und übst einen besonders verantwortungsvollen Beruf aus, kann ein Fehler gravierende Folgen haben. Weil Fehler aber menschlich sind, ist es gut, die Berufshaftpflicht im Rücken zu haben. Mit ihr gehen deine Patient:innen und deine Kundschaft nicht leer aus; auch falls ein Unternehmen nicht zahlen kann oder du gerade durch eine Insolvenz gehst. 

Eine Verpflichtung zum Abschluss der Versicherung besteht beispielsweise für folgende Berufe:

  • Rechtsanwält:innen

  • Notar:in

  • Steuerberater:innen 

  • Architekt:innen 

  • Ingenieur:innen

  • Ärzt:innen 

  • Apotheker:innen 

  • Wirtschaftsprüfungsunternehmen

  • Unternehmen in der Finanzdienstleistung, zum Beispiel Vermittlung von Finanzanlagen, Versicherungen und Krediten

  • Inkassobüros

  • Bewachungsunternehmen

Berufshaftpflichtversicherung lohnt sich für Start-ups und Selbstständige

Bist du Existenzgründer:in und stellst gerade dein eigenes Start-up auf die Beine? Die Berufshaftpflichtversicherung bringt für dich einige Vorteile mit sich: 

  • Du kannst in der Anfangsphase kaum Kapitalreserven aufbauen. Eine Schadensersatzforderung trifft dich also härter als ein etabliertes Unternehmen. Die Berufshaftpflichtversicherung ersetzt dein Haftungskapital.

  • Deine Kreditwürdigkeit steigt, weil das Risiko einer Insolvenz nach einem Schadenfall verringert wird.

  • Die Absicherung erhöht das Vertrauen deiner Kundschaft. In vielen Branchen ist es sogar üblich, dass die Kund:innen vor dem Vertragsabschluss einen entsprechenden Nachweis fordern.

Die Berufshaftpflicht ist perfekt für vorwiegend geistige und verwaltende Arbeiten geeignet. Dazu gehören zum Beispiel: 

Wer ist in der Berufshaftpflichtversicherung mitversichert?

Die Berufshaftpflicht schützt nicht nur dich als Betriebsinhaber:in, sondern auch weitere Betriebsangehörige. Nach dem Gesetz haftet ein Unternehmer für seine Mitarbeitenden. 

Zumindest für die Auswahl und Beaufsichtigung deiner Angestellten musst du immer in die Verantwortung treten. Begehen deine Mitarbeitenden Fehler gegenüber deiner Kundschaft, haftest du ohne die Möglichkeit auf Entlastung wie für dein eigenes Handeln. 

Die Absicherung erstreckt sich deshalb auf:

  • Die gesetzlichen Vertreter:innen, leitende Arbeitnehmende, Aufsichtsorgane und Anteilseigner:innen des Unternehmens 

  • Nicht-leitende Arbeitnehmende, Auszubildende, Praktikant:innen, Mitarbeitende im Volontariat oder Werkstudierenden

  • Mitarbeitende von Zeitarbeitsunternehmen

  • Die Vergabe von Leistungen an Dritter wie Subunternehmen, aber nicht die Subunternehmer:innen und dessen Betriebsangehörende 

Du beschäftigst neben angestellten Mitarbeitenden und Aushilfen auch Freelancer:innen? Im Allgemeinen besteht Versicherungsschutz, wenn sie wie eigenes Personal in den Betrieb eingegliedert sind und weisungsgebunden arbeiten.

Was kostet eine Berufshaftpflichtversicherung?

Das kommt auf dein Risiko an - also zum Beispiel Tätigkeiten, die du ausübst und wie groß dein Unternehmen ist. Um dir einen Anhaltspunkt zu geben: Der günstigste Preis für eine Berufshaftpflichtversicherung bei Insify beträgt weniger als 14 Euro monatlich.

Der Berufshaftpflicht-Beitrag entspricht dem Risiko

In der privaten Versicherungswirtschaft gilt das Äquivalenzprinzip. Die Kosten der Berufshaftpflichtversicherung werden demnach am übernommenen Risiko bemessen. Das ergibt sich aus dem Versicherungsgedanken: Viele Mitglieder einer Gefahrengemeinschaft zahlen einen kleinen Anteil, damit derjenige, der einen Schaden meldet, aus diesem Topf entschädigt werden kann.

In der Berufshaftpflichtversicherung hängt der Beitrag vor allem von der Tätigkeit und der Größe des Unternehmens ab. Letzteres wird bei Insify an der Zahl deiner Beschäftigten und am Umsatz deines Unternehmens festgemacht. 

Wir fragen jährlich die nötigen Informationen ab und passen den Beitrag – wenn nötig – an. Übrigens: Die Beiträge kannst du als Betriebsausgaben steuerlich absetzen!

Hohe Versicherungssummen, geringer Aufpreis

Wie oben schon erwähnt, haftest du für Schäden, die du selbst oder deine Angestellten verursachen, unbegrenzt. Um vollständig abgesichert zu sein, solltest du dich deshalb für eine möglichst hohe Summe entscheiden. 

Überlege anhand deiner Tätigkeit, mit welchem maximalem Schaden du rechnen kannst. Unser Rat: Großschäden kommen zum Glück nur selten vor, sind aber immer möglich. Die zusätzlichen Kosten für eine höhere Versicherungssumme beim Abschluss der Berufshaftpflichtversicherung können sich deshalb lohnen. 

Vergleich der Berufshaftpflichtversicherungen lohnt sich

Du bist auf der Suche nach der passenden Berufshaftpflichtversicherung für deine Zwecke? Ein Vergleich lohnt sich, denn Preis und Leistung unterscheiden sich teilweise deutlich am Markt. Achte darauf, dass deine Tätigkeit bestmöglich abgesichert ist und behalte dabei auch immer die Vertragslaufzeit im Auge. 

Hier kannst du sparen: Versicherungsschutz nur für größere Schäden

Wenn du eine Selbstbeteiligung pro Schadenfall vereinbarst, kannst du bares Geld sparen. Das ist vor allem dann interessant, wenn du schon ein wenig Kapital zurücklegen konntest und dich eine Ersatzforderung von zum Beispiel 250, 500 oder 1.000 Euro nicht in Schwierigkeiten bringt. 

Der Rabatt auf Verträge mit Selbstbeteiligung ist nur logisch: Für die Versicherung reduziert sich nicht nur der mögliche Schaden, der übernommen werden muss, sondern auch der Verwaltungsaufwand. Denn gerade Kleinschäden gehen oft mit viel Arbeit einher und verursachen beim Versicherungsunternehmen hohe Kosten. 

Was benötige ich zum Abschluss der Berufshaftpflichtversicherung?

Eigentlich nur zwei Minuten Zeit. Denn der Online-Rechner von Insify führt dich durch alle wichtigen Schritte:

  • Zuerst fragen wir dich, was dein Unternehmen genau macht. Grund dafür: Die Berufshaftpflichtversicherung kümmert sich um alle Ansprüche, die gegen einen gewerblichen, industriellen oder landwirtschaftlichen Betrieb gestellt werden. Diese hängen mit den Eigenschaften und Betätigungen zusammen, die eurem Betriebszweck dienen. Welche Tätigkeiten mitversichert sind, kannst du gleich im Online-Rechner sehen. Gut zu wissen: Abmahnschutz wegen Verletzung von Urheber-, Marken- oder Wettbewerbsrecht sowie die versehentliche Verletzung von Geheimhaltungs-, Vertraulichkeits- und Datenschutzerklärungen (sogenannte NDA) sind in unserem Angebot standardmäßig enthalten.

  • Für die Preisberechnung gibst du die Grüße deines Unternehmens an. Dazu berücksichtigen wir die Zahl der Mitarbeitenden (einschließlich dir selbst) und den erwarteten Jahresumsatz.

  • Damit du nicht zu viel bezahlst, checken wir für dich die Rabattmöglichkeiten. Die gibt es bei uns zum Beispiel für Start-ups und wenn jemand in deinem Unternehmen einen Hochschulabschluss hat.

  • Zuletzt lassen wir dir die Wahl zwischen verschiedenen Versicherungssummen und Selbstbeteiligungen.

Jetzt brauchen wir noch deine Kontaktdaten, damit wir dir dein individuelles Angebot per E-Mail zuschicken können. Ist zwischendurch etwas unklar? Telefonisch oder per WhatsApp Chat unterstützen unsere Expert:innen dich gern.

Mit der Berufshaftpflichtversicherung von Insify auf der sicheren Seite 

Zum Ende hin haben wir nochmal alle wichtigen Informationen für dich zusammengefasst: 

  • Die Berufshaftpflichtversicherung ist eine gute Ergänzung zur Betriebshaftpflicht. Beide Versicherungen können aber auch bedenkenlos unabhängig voneinander abgeschlossen werden. Durch sie sind auch Vermögensschäden abgesichert. Sie ist für manche Berufe mit besonders verantwortungsvollen Tätigkeiten, wie etwa Steuerberater:innen, Immobilienmakler:innen, Architekt:innen, Ärzt:innen und Rechtsanwält:innen, vorgeschrieben. 

  • Auch Unternehmen, die beratend, gutachterlich oder organisierend tätig sind, sollten über eine Berufshaftpflicht nachdenken. 

  • Versicherungsschutz besteht bei Ansprüchen Dritter aufgrund gesetzlicher Haftpflichtansprüche des Privatrechts. 

  • Das Versicherungsunternehmen prüft die Haftungsfrage, dem Grunde und der Höhe nach. Je nach Ergebnis der Prüfung leistet es Geldersatz oder unterstützt dich bei der Abwehr unberechtigter Forderungen.

  • Der Beitrag richtet sich nach deiner unternehmerischen Tätigkeit, der Größe des Betriebs und der gewählten Versicherungssumme. Eine hohe Summe ist empfehlenswert, da die Haftpflicht nach dem Gesetz in unbegrenzter Höhe besteht.

  • Eine Selbstbeteiligung im Schadenfall ist eine sinnvolle Möglichkeit, den Beitrag zu reduzieren.

  • Ein ausgiebiger Online-Vergleich der Berufshaftpflicht lohnt sich.

  • Da in der Haftpflichtversicherung nur Fremdschäden versichert sind, solltest du den Versicherungsschutz um eine Versicherung deiner technischen und kaufmännischen Geschäftseinrichtung ergänzen, zum Beispiel die Büroeinrichtung und mobile Geräte wie Laptop, Smartphone oder Foto-Equipment.

  • Insify bietet dir entsprechende Leistungen an, die du im Online-Rechner einfach mit einem Klick deiner Berufshaftpflicht hinzufügen kannst.

Fragen und Antworten

Eine Berufshaftpflichtversicherung schützt dein Unternehmen vor den finanziellen Folgen von Schadensersatzansprüchen, wenn es reine Vermögensschäden bei Dritten verursacht.

Die Betriebshaftpflichtversicherung tritt bei Schäden an Personen und Sachen ein - zum Beispiel wenn du ein Loch in die Wand bohrst und einen Wasserschaden verursachst, weil du versehentlich ein Wasserrohr getroffen hast. Die Berufshaftpflichtversicherung umfasst ausschließlich Vermögensschäden. Diese können zum Beispiel passieren, wenn du einen Rat gibst, der sich als falsch herausstellt, oder wenn du einen Fehler machst, der zu finanziellen Kosten oder Verlusten für deinen Kunden führt.

Eigentlich alle, die Dienstleistungen im Umfeld der geistig-kreativen Arbeit erbringen - etwa im Bereich der Planung, Beratung, Entwicklung, Vermittlung, Management, Gestaltung (Marketing, IT und Grafikdesign), und als Yogalehrer. Durch diese Tätigkeiten entstehen dem Auftraggeber in der Regel Vermögensschäden, wenn etwas schief geht. Genau dafür ist die Berufshaftpflicht da.

Du sowie dein Unternehmen sind natürlich versichert. Die folgenden Personen sind in Ausübung von versicherten Tätigkeiten für dich oder dein Unternehmen ebenfalls versichert:

  • deine gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten, Aufsichtsorgane sowie Anteilseigner

  • deine nicht leitenden Angestellten, Auszubildenden, Praktikanten, Volontäre und Werkstudenten

  • Mitarbeiter von Zeitarbeitsunternehmen

Unsere Berufshaftpflichtversicherung startet bei weniger als 14 pro Monat. Der tatsächliche Beitrag hängt von einigen zusätzlichen Faktoren wie Tätigkeit, Umsatz, Versicherungssumme und Selbstbeteiligung ab.

Die Selbstbeteiligung ist der Teil des Schadens, den du pro Schadensfall selbst übernimmst. Hast du beispielsweise einen Schaden von 5.000 und eine Selbstbeteiligung von 500, zahlen wir 4.500 aus.

Die Selbstbeteiligung kannst du bei Insify selbst wählen. Start-ups und kleinere Unternehmen können eine Selbstbeteiligung zwischen 0 und 1.000 wählen. Unternehmen mit höheren Umsätzen können auch eine Selbstbeteiligung von 2.500 wählen.

Wenn du selten Schäden erwartest, kannst du deinen Beitrag senken, indem du eine hohe Selbstbeteiligung wählst. Dann zahlst du nämlich weniger im Monat.